5 JAHRE SPITZKE AKADEMIE FÜR AUS- UND WEITERBILDUNG AG

#Karriere #Neuigkeiten 29. Oktober 2020

Gemeinsam mit Christian Krippahl, Vorstand der SPITZKE AKADEMIE für Aus- und Weiterbildung, schauen wir auf die vergangenen 5 Jahre zurück und werfen einen Blick in die Zukunft.

Herr Krippahl, die SPITZKE AKADEMIE FÜR AUS- UND WEITERBILDUNG feiert ihr fünfjähriges Bestehen. Was verbinden Sie mit dieser Zeit?
Es waren fünf spannende Jahre, in denen wir mit der AKADEMIE eine enorme Entwicklung erlebt haben. Als privater Bildungsträger haben wir im Bereich der Bahninfrastruktur mehr oder weniger Neuland betreten. Durch unser großes bahnspezifisches und juristisches Fachwissen konnten wir schon im Vorfeld so einige formale Hürden nehmen und viele Zulassungen noch vor den bereits etablierten Bildungsträgern erwerben. Nennenswert ist bspw. die Anerkennung durch das Eisenbahnbundesamt (EBA) und die DB Netz AG. Inzwischen genießt die AKADEMIE nicht nur in der SPITZKE-Belegschaft hohes Ansehen, sondern auch innerhalb der Branche und dies nicht nur wegen der angeführten Expertise, sondern insbesondere durch deren Kombination mit unserem hohen pädagogischem Know-how sowie einem starken Praxisbezug. 

Nicht viele Bahninfrastrukturunternehmen haben eine eigene Akademie für ihre Aus- und Weiterbildung. Warum ist SPITZKE diesen Weg gegangen?
Wir sind gern einen Schritt voraus und handeln getreu dem Motto: „Wenn wir es machen, dann richtig“. Schon vor der AKADEMIE-Gründung haben wir sehr viel in die Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeitenden investiert und auch das Thema Ausbildung Schritt für Schritt weiter forciert. Mit der Etablierung unserer eigenen Bildungsinstitution konnten wir diese beiden, insbesondere für die personelle Weiterentwicklung unserer Unternehmensgruppe wesentlichen Bereiche, weiter professionalisieren und unser Wissen bündeln. Wir tragen somit nicht nur zur Bindung unserer Fachkräfte, sondern auch ganz entscheidend zu deren fachlicher und persönlicher Entwicklung bei. Des Weiteren verstehen wir uns als Partner der Bahnen Europas und vermitteln nicht nur den bereits in der Branche verankerten Menschen bahnspezifisches Know-how, sondern begeistern und qualifizieren darüber hinaus Interessierte für das System Bahn. 

Wie wird die AKADEMIE innerhalb des Unternehmens von den Beschäftigten angenommen?
Sehr positiv. Das hat sich auch deutlich in der jüngsten Mitarbeiterbefragung gezeigt. Es liegt natürlich in der Natur der Sache, dass unser Bildungsangebot den bahnspezifischen Wissensaufbau fokussiert. Parallel dazu erweitern wir jedoch das Portfolio für unsere angestellten Mitarbeitenden und werden so unserem Anspruch gerecht, dass die AKADEMIE die tragende Säule der Aus- und Weiterbildung für alle unsere Kolleginnen und Kollegen ist. 

Welche Ideen gibt es für die kommenden fünf Jahre?
Wir werden unser Spektrum deutlich erweitern – insbesondere in der dualen Weiterbildung. Zu nennen ist bspw. die duale Meisterausbildung, die den auf Bauvorhaben in ganz Deutschland und Europa stark operativ eingebundenen Kollegen und Kolleginnen entgegenkommt. Unter diesen Umständen und besonders in Corona-Zeiten lassen sich verhältnismäßig lange Präsensphasen nur bedingt oder gar nicht realisieren. Der Schlüssel liegt hier im Digitalen, in der Kombination aus Präsenslernen, digitalem Lernen und Selbststudium. Hierhin geht ganz klar der Trend.

Innerhalb der Bahninfrastrukturbranche wird die Unternehmensgruppe SPITZKE als Fachexperte wahrgenommen und geschätzt. Diesen Status nehmen wir auch für die AKADEMIE in Anspruch und bauen dafür unser Netzwerk und unsere Themenvielfalt kontinuierlich aus. Schon heute wird unsere Expertise regelmäßig in Anspruch genommen, bspw. im Bereich der Leit- und Sicherungstechnik.

Eine weitere spannende Geschichte ist das Praxisfeld, das gerade an unserem Hauptstandort in Großbeeren entsteht. Hier können unsere Azubis nahezu alle Handgriffe in einer Intensität üben, wie sie auf Bauvorhaben mit den üblicherweise knapp bemessenen Sperrpausen nicht möglich ist. Das Praxisfeld ist nicht nur ein weiteres Beispiel dafür, dass wir in unsere Ausbildung und somit unsere Zukunft investieren, sondern wurde auch nahezu vollständig von unseren Azubi-Jahrgängen selbst gebaut. Von Azubis für Azubis, sozusagen. 

Das Jubiläum fällt in eine Zeit, in der die Corona-Pandemie auch Bildungshäuser vor große Probleme stellt. Wie geht die SPITZKE AKADEMIE mit dieser Herausforderung um?
Sehr professionell und ich möchte an dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an alle Kolleginnen und Kollegen der AKADEMIE aussprechen. Die Situation war und ist nicht einfach. Im Frühjahr war quasi von heute auf morgen kein Präsensbetrieb mehr möglich. Entsprechend mussten wir mehr oder weniger nahtlos auf Digitalbetrieb umschalten. Das ist uns sehr gut gelungen. Ohne eine solche Situation vorausahnen zu können, waren wir gut vorbereitet. Wir hatten schon im Vorfeld ein Lern-Management-System aufgesetzt und wesentliche Schritte zur Digitalisierung initialisiert, bevor wir alle mit dem Corona-Virus konfrontiert wurden. Die Pandemie hat uns da sozusagen einen zusätzlichen Schub gegeben, wenn man das so sagen darf. Das hebt uns deutlich von unseren Wettbewerbern ab und verschafft uns einen entscheidenden Vorteil. Durch die Entwicklung und strikte Einhaltung eines speziellen Hygienekonzepts konnten wir auch relativ früh den Präsensbetrieb wiederaufnehmen und werden alles dafür tun, damit das so bleibt.

Bleiben Sie gesund!